Das Atelier und die Einladung zur
20. Atelier-Vernissage, fotografiert im
November 2014 von Manfred Koepp

1955 geboren in Neheim-Hüsten/Sauerland

1975-81 Studium der Kunstgeschichte in Marburg
und Hamburg

1977 Linolschnittmappe »Brecht Porträts –
Brecht Gedichte«, danach weitere Linolschnitte,
Grafikmappen und Einzelblätter

1981 arbeitet als freier Grafiker in Hamburg:
Plakate, Umschlaggestaltung, Werbung
unter anderem für kulturelle Einrichtungen,
soziale Organisationen, Verlage und Buchhandlungen

1984 Nawrath beginnt zu malen, zunächst mit
Plakafarbe auf Bristolkarton

1991 / 1992 Zyklus »Die vier Elemente«,
der mit dem 1992 erstmalig vergebenen
Deutschen Kunstpreis der Volksbanken und
Raiffeisenbanken ausgezeichnet wird

1994 Nawrath beginnt mit Acryl auf
Leinwand zu malen, aus Anlaß des 100. Bildes,
»Rettungsboot« findet die erste Atelier-
Vernissage statt

1997 erscheint der Werkkatalog
»Nebenschauplätze« im Verlag Dölling und
Galitz, Hamburg

2002 Das Buch  »Johannes Nawrath – Was
im Licht mit den Dingen geschieht« mit Beiträgen
von Robert Gernhardt, László F. Földényi und
Ulrich Schacht erscheint.

2005 Der Hamburger Gelehrte und Mäzen
Jan Philipp Reemtsma stiftet das
»Porträt Peter Rühmkorf«, Werknummer 231,
gemalt 2004 aus Anlaß des 75. Geburtstags
des in Hamburg-Övelgönne lebenden
Schriftstellers, dem Museum für
Hamburgische Geschichte

2006 Der »Ziegel - Hamburger Jahrbuch für
Literatur 10«, erschienen im Dölling und
Galitz Verlag, stellt auf sechzehn Farbseiten
Bilder von Johannes Nawrath vor, darunter
auch fast originalgroß reproduzierte
Ausschnitte aus »Altpapier«. Der begleitende
Aufsatz von Wolfgang Schömel trägt den
Titel »Pedant des Übergangs«

2008 Die Auftragsarbeit »GEA-Center, Bochum«,
Werknummer 293, wird als Gastgeschenk
der Konzernzentrale an die GEA Power Cooling
China in Langfang, rund 100 Kilometer südlich von
Peking, überreicht. Im selben Jahr erhält die GEA
Wiegand in Ettlingen zum Firmenjubiläum das Bild
»GEA-Center am Morgen«, Werknummer 306.

2010 Das Sauerland-Museum in Arnsberg, der
Heimatstadt von Nawrath, zeigt eine Retrospektive
unter dem Motto »Motive gibt es überall. Es muss
sie nur einer malen«. Ausgestellt werden rund
50 Werke, die Eröffnungsrede mit dem Titel
»Tatorte« hält Burkhard Spinnen.

2012 Der erste Kalender mit Bildern von
Nawrath bringt unter dem Titel »StadtLandSee 2013«
zwölf Reproduktionen von schlanken Hochformaten
aus den letzten Jahren.

2014 Am 23. November findet die 20.
Atelier-Vernissage statt. Es spricht Jens
Sparschuh. Seit 1995 wird jeweils am letzten
Novemberwochenende die Jahresproduktion
gezeigt. Bei den vorhergehenden Vernissagen
sprachen Mirko Bonné, Meike Bruhns, Wolfgang
Büscher, Ralf Busch, László F. Földényi, Thomas
C. Garbe, Friedrich Gross, Katharina Hagena,
Michael Haupt, Wolfgang Hegewald, Paul
Theodor Hoffmann, Rainer Moritz, Hellmuth
Opitz, Ulrich Schacht, Wolfgang Schömel,
Burkhard Spinnen und Guntram Vesper.

2015 Anläßlich des sechzigsten Geburtstags
zeigt das Sauerland-Museum in Arnsberg, der Stadt,
zu der heute der Geburtsort von Johannes Nawrath,
Neheim-Hüsten, gehört, die Ausstellung »Blaue Bilder
im Blauen Haus«. Die Eröffnungsrede
»Da blaut sich was zusammen« hält Hellmuth Opitz.

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